Rede von Michael Sauer auf der BV vom 25. Juni 2009
Liebe Kolleginnen und Kollegen, Herr Bezirksamtsleiter, Liebe Gäste,
Das Wohnprojekt „Holstenpunx“ am Standort Holstenkamp 119 ist ein Beispiel für funktionierende Sozialarbeit. Und davon gibt es auch in dieser Stadt wahrlich nicht sehr viele. In knapp 8 Monaten ist es 16 jungen Menschen gelungen sich eine Lebens- und Arbeitsperspektive zu schaffen! Da kann ich, hoffentlich im Namen aller Fraktionen dieses Hauses nur sagen: „RESPEKT!“
Wir müssen alle uns zur Verfügung stehenden politischen und ökonomischen Mittel und Wege ausschöpfen um dieses erfolgreiche Projekt weiterhin unterstützen zu können. Die Zukunft und der Verbleib der jungen Menschen am Holstenkamp sollte solange von den Mitgliedern dieses Hauses gefördert und unterstützt werden bis ein dauerhaftes Domizil im Bezirk gefunden ist! Das stellt DIE LINKE sich so vor:
1. Die Bezirksversammlung empfiehlt der Behörde für Soziales und Gesundheit (BSG) nach §27 BezVG, die beantragten Mittel nach zu bewilligen.
2. Die Bezirksversammlung fordert das Bezirksamt auf und empfiehlt der BSG gemeinsam nach einem Weg zu suchen, dass das Wohnprojekt im Holstenkamp verbleiben kann.
3. Sollte das (Punkt 2) nicht realisierbar sein soll das Bezirksamt, gemeinsam mit der BSG, nach einem anderen geeigneten Domizil für die gesamte Gruppe suchen. Um für die Suche nach einem anderen Standort Zeit zu gewinnen, soll 25. Juni 2009 das Wohnprojekt, bis eine Alternativlösung gefunden wurde, im Holstenkamp bleiben können.
Mit diesem Antrag können wir, liebe Kolleginnen und Kollegen, in einem ersten Schritt erreichen, dass die positive Entwicklung dieses Projektes sichergestellt bleibt. Ich hoffe, dass Sie diesem dringlichen Antrag der LINKEN zustimmen werden und danke für ihre Aufmerksamkeit.