Eine Reise nach Kurdistan im Juni 2015

Robert Jarowoy engagiert sich seit Jahren auch in der Solidaritätsarbeit mit Kurdistan. Hier sein Bericht seiner Reise nach Kurdistan im Juni 2015 zur Wahlbeobachtung.

 

 

 

 

www.robert-jarowoy.de

Robert Jarowoy hat eine eigene website

 
Kurzprofil Robert Jarowoy (Fraktionsvorsitzender)

Bio-Käsehändler und Altona-Krimi-Autor

Altonaer Bahnhof und Bahngelände, Bismarckbad, Altonaer Museum, Erhalt der Altonaer Kleingärten, Altonaer Manifest und Bürgerbegehren "Bürgerwillen verbindlich machen!" mit dem Ziel der Abschaffung der Hamburger Einheitsgemeindenstruktur waren und sind Schwerpunkte meiner politischen Betätigung in den vergangenen Jahren.

Mein zentrales politisches Anliegen ist der Stopp von Privatisierungen öffentlichen Eigentums bzw. dessen Rückführung in die kommunale Verfügungsgewalt. Aufgrund meines internationalistischen Engagements mit dem Schwerpunkt Kurdistan ist mir ein weiteres Hauptanliegen die Unterstützung von Menschen, die infolge von Flucht und Migration nach Altona gekommen sind oder kommen wollen, die hier in der weltoffenen Altonaer Tradition eine sichere Zuflucht und Existenzmöglichkeit haben sollen.

Kontakt:

Tel: 040. 39 63 86
mobil: 0172. 405 62 98
mail: robert.jarowoy@linksfraktion-altona.de

Ausschussmitgliedschaften:

Bauausschuss
Planungsausschuss

Hauptausschuss
Ältestenrat

 

 

Kurzprofil Thérèse Fiedler

Ich bin Jahrgang 1985, in Halle/ Saale geboren und Anwältin einer Sozialrechtskanzlei, die sich unter anderem auf das Teilhaberecht für die Menschen mit Behinderung sowie des Jugendhilferechts spezialisiert hat und neben Einzelmandaten vorwiegend Einrichtungen der Behindertenhilfe und Jugendhilfe berät und vertritt.

Meine Devise, zitiert nach der Band Die Ärzte, lautet: „Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist. Es wäre nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt.“ Mit diesem Antrieb trat ich Ende 2016 nach viel zu langer Passivität in DIE LINKE ein. Besonders die wachsende Militarisierung und Kriegsgefahr auf der Welt haben mich unter anderem dazu bewegt, diesen Schritt zu gehen und Mitglied der Partei zu werden, die konsequent für Frieden und Diplomatie auf der Welt eintritt. Ich habe dann schnell gemerkt, dass mir die bezirkliche Arbeit sehr viel Spaß und Freude bereitet. Bereits im Bezirk kann jede Menge verändert werden, wenn es gemeinsam angepackt wird. Vernetzung und Zusammenhalt der Menschen im Bezirk ist dabei neben der parlamentarischen Arbeit in der Bezirksversammlung ein wichtiges Mittel, um gegen die Interessen der Konzerne und Immobilienhaie anzukämpfen, die hier in Hamburg und in Altona größtenteils vor den Interessen der Menschen vor Ort stehen. Darauf aufmerksam zu machen, was im Bezirk geschieht, das „Warum“ zu erfragen und das „Wie“ mitzubestimmen, das ist meine Aufgabe in der Bezirksversammlung. Die Menschen machen sich auf und merken, dass es nicht so bleiben kann, wie es ist und ich freue mich, mich mit ihnen gemeinsam durch die Arbeit in und außerhalb der Bezirksversammlung für ein solidarisches und soziales Altona einzusetzen.

Meine Interessenschwerpunkte sind die Sozialpolitik, zu der auch die Kinder- und Jugendhilfe sowie das Recht der Menschen mit Behinderung gehört. Aber auch umweltpolitische Themen und Anliegen der LGTBQI sind mir eine Herzensangelegenheit.

Ich bin Mitglied und Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Kindheit und Jugend sowie im Vorstand von Mehr Demokratie e.V. Landesverband Hamburg. Mehr Demokratie möchte in Hamburg gemeinsam mit vielen anderen engagierten Menschen mehr direktdemokratische Elemente, wie die Verbindlichkeit von Bürgerentscheiden gegenüber dem Senat, erkämpfen -eine wesentliche Voraussetzung, dass die Menschen vor Ort Veränderung in ihrem Sinne bewirken können. Gemeinsam mit Robert Jarowoy bilde ich die Doppelspitze der achtköpfigen, buntgemischten Fraktion der Linken in der Bezirksversammlung.

Rede zur konstituierenden Sitzung der BV am 20.06.2019

Kontakt: therese.fiedler@linksfraktion-altona.de

Tel.: 0176-62201368

Ausschussmitgliedschaften:

Ausschuss für Soziales, Integration, Gleichstellung, Senioren, Geflüchtete und Gesundheit

Hauptausschuss

Ältestenrat

 

 

Kurzprofil Karsten Strasser

Meine politischen Schwerpunkte sind: Soziale Stadtteilentwicklung sowie Umwelt- und Verkehrspolitik.

Altona ist sozial tief gespalten. Das ist in z. B. in Lurup spürbar, wo viele Menschen mit geringem Einkommen leben. Es ist mir wichtig, dass stadtteilnahe soziale Angebote – von Kulturhäusern, Jugendzentren, Mädchentreffs bis hin zu Bücherhallen – erhalten und ausgebaut werden. Dafür setze ich mich in der Bezirksversammlung und als Mitglied der Geschäftsführung des Stadtteilbeirats Luruper Forums ein.

Auch in Altona gilt leider: Profitgier geht vor Umwelt- und Gesundheitsschutz. Krebserregende Verkehrs- und Schiffsemissionen sorgen für dicke Luft. Kreuzfahrtschiffe dürfen nicht länger als schwimmende Müllverbrennungsanlagen mit giftigen Schwerölen betrieben werden.

Altonas Verkehrspolitik gibt dem Auto zu sehr Vorrang: Jährlich steigende Preise machen den Nahverkehr nicht attraktiv. Ein wirkliches Sozialticket fehlt noch immer. Osdorfer Born, Lurup und Bahrenfeld brauchen dringend eine Schienenanbindung und kurzfristig ein besseres Fahrplanangebot im Buslinienverkehr.

Politischer Lebenslauf:

2004 bin ich nach 22-jähriger Mitgliedschaft aus der GAL ausgetreten. Grund war die unsoziale „Agenda 2010“. 2005 trat ich der PDS bei, um mich für soziale Gerechtigkeit zu engagieren. 2007 habe ich DIE LINKE Altona, deren Vorstand ich bis 2008 angehörte, mit gegründet. Seit Februar 2008 bin ich Bezirksabgeordneter. Im Mai 2014 bin ich direkt im Wahlkreis Lurup in die Bezirksversammlung Altona gewählt worden. Seit Juni 2014 bin ich stellvertretender Vorsitzender unserer Fraktion.

Zu meiner Person:

Ich bin 1967 in Dortmund geboren und lebe seit 1995 in Altona. Von 2004 bis 2010 habe ich als Rechtsanwalt mit Schwerpunkt im Arbeits- und Sozialrecht praktiziert. Von September 2010 bis Februar 2015 war ich bei der Bürgerschaftskanzlei – der Verwaltung der Hamburgischen Bürgerschaft –  beschäftigt. Dort war ich zunächst beim Untersuchungsausschuss „Elbphilharmonie“ und seit April 2014 beim Untersuchungsausschuss „Yagmur – Kinderschutz in Hamburg“ als wissenschaftlicher Mitarbeiter eingesetzt.

Seit März 2015 arbeite ich hauptamtlich als Sozialberater und seit 2018 als Rechtsschutzsekretär beim Sozialverband SoVD.

Mitgliedschaften:

Ver.di, Arbeiterwohlfahrt, Arbeiter Samariter Bund, ATTAC und Sozialverband Deutschland.

Ausschussmitgliedschaften:

  • Verkehrsausschuss

  • Ausschuss für regionale Stadtteilentwicklung und Wirtschaft

  • Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Verbraucherschutz

Kontakt:

Tel: 040. 390 85 55

mobil: 0151. 50947643

mail: karsten.strasser@linksfraktion-altona.de

web: www.karstenstrasser.de

Kurzprofil Blanca Merz

Ich bin 1958 In Kolumbien geboren und kam 1971 nach Hamburg. Ich habe zwei Kinder und lege deshalb viel Wert auf anständige Bildungsangebote. Öffentliche Schulen und Bildungsangebote müssen dringend verbessert werden.

Ich setze mich dafür ein, dass Wohnraum für alle bezahlbar und zugänglich gemacht wird, da das Recht auf Unterkunft ein Menschenrecht ist.

Der HVV muss für alle zugänglich sein – das schließt einen stärkeren Ausbau zur Barrierefreiheit, Ausbau von Bus- und Bahnlinien in Gebieten mit schwacher Verkehrsanbindung  und die kostenfreie Nutzung für alle mit ein. Menschen müssen sich frei bewegen können. Die Verbesserung des ÖPNV wäre auch deutlich umweltfreundlicher, gegen die häufige Benutzung von Autos hilft nur eine gute Alternative!

In der Gesundheitspolitik ist in den letzten Jahrzehnten ziemlich viel falsch gelaufen. Gesundheitsversorgung muss dringend ausgebaut werden und kostenlos und für alle frei zugänglich gemacht werden.    

Was die Energiepolitik betrifft, darf langfristig nur noch auf umweltfreundliche, nachhaltige und erneuerbare Energie gesetzt werden. Atomkraft lehne ich entschieden ab.

Ich kämpfe für Tierrechte: gegen Tierversuche (z.B. in der Kosmetikforschung), gegen unverantwortliche und unwürdige Haltung von Tieren und gegen eine Gesellschaft, die in einem Übermaß an Fleischkonsum lebt.

Eine konsequente Friedenspolitik ist unverzichtbar. Alle Munitions- und Waffenhandelsgeschäfte im Hamburger Hafen müssen sofort gestoppt werden!

Meine Schwerpunkte: Ich setze mich besonders für die Rechte von Frauen und Kindern ein und werde alles dafür tun, um diese zu stärken. Außerdem unterstütze ich seit langer Zeit die Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ und weitere Flüchtlinge, MigrantInnen und Asylsuchende. Mein Ziel ist es, diesen Menschen, die vor Notsituationen die Flucht ergriffen haben, Stabilität und Sicherheit zu geben. Das versuche ich beispielsweise durch Deutschunterricht zu erreichen, den ich Geflüchteten zusammen mit anderen UnterstützerInnen und HelferInnen gebe. Ich setze mich außerdem für Straßenkinder (z.B. in Kolumbien) ein und versuche, diesen Heranwachsenden Perspektiven aufzuweisen. Ich kämpfe für ein dauerhaftes Bleiberecht inklusive Arbeitserlaubnis und ein uneingeschränktes Wahlrecht - denn meiner Meinung nach sollen Menschen, die seit längerer Zeit hier leben, auch ein Recht darauf haben, an der gesellschaftlichen Entwicklung teilzuhaben – und das unabhängig vom Aufenthaltsstatus! Ich möchte, dass die Frage, was Menschen in die Flucht treibt, in der Gesellschaft kontroverser diskutiert wird.

Ich setze mich für arme Menschen und Mensch ohne Stimme ein!

Kontakt: blanca.merz@linksfraktion-altona.de

Mobil: 0176-29632292

Ausschussmitgliedschaften:

Ausschuss für Soziales, Integration, Gleichstellung, Senioren, Geflüchtete und Gesundheit

Ausschuss für regionale Stadtteilentwicklung und Wirtschaft

Mitarbeit im Standpunkt Sternschanze e.V.

Kurzprofil Hasan Burgucuoglu

62 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder: 1 Tochter (im Referendariat für das Lehramt), 1 Sohn

Ich wurde 1956 in der Nordwest-Türkei geboren und lebe seit 1984 in Hamburg. Seit 1992 bin ich Lehrer für junge Migranten und Flüchtlinge an einer staatlichen Schule. Seit 1999 bin ich deutscher Staatsbürger.

Meine politischen Hauptbetätigungsfelder sind Rechte für Migrantinnen und Migranten, Bildungspolitik sowie Kulturpolitik.

1974 - 1979 Lehramtsstudium in Ankara

1974 - 1984 politische Tätigkeiten in der Türkei, Vorstand des SGB (sozialistischer Jugendverband)

1980 Versuch, unter dem Militärregime in der Türkei als Mitglied einer kommunistischen Partei eine Widerstandsbewegung zu organisieren, politisch verfolgt

1984 Flucht nach Deutschland und 1985 Anerkennung als politischer Flüchtling

1986 Deutschkurse und Teilnahme an Integrationsmaßnahmen

1988 Arbeitnehmer bei der Hamburg-West Beschäftigungsgesellschaft

1989 - 1992 Mitarbeiter und Vorstand eines Flüchtlingsselbsthilfevereins

seit 1992 Lehrer für junge Migranten und Flüchtlinge an einer staatlichen Schule

Mitglied der GEW

seit 2008 Mitglied der LINKEN

seit 2014 Abgeordneter der LINKEN in der Bezirksversammlung Altona

Vorsitzender der Interkulturellen Denkfabrik

Kontakt: hasan.burgucuoglu@linksfraktion-altona.de Tel. 0176-49 38 04 50

Ausschussmitgliedschaften:

Kultur und Bildung

Sonderausschuss Flüchtlinge

Haushalt und Vergabe

 

 

Kurzprofil Andrea Benkert

Kontakt: andrea.benkert@linksfraktion-altona.de

Ausschussmitgliedschaften:

Planungsausschuss

Verkehrsausschuss

Kurzprofil Cornelia Templin

Ich bin Krankenschwester und allein erziehende Mutter von zwei Kindern aus der Schanze.
Aktiv im Stadtteilbeirat Standpunkt Schanze . Ich komme ursprünglich aus der akzeptierenden Drogenarbeit, habe bis zur Schließung 2002 im Fixstern gearbeitet und bin immer noch Mitglied bei Freiram e.V.
Meine Themen für Altona sind die vielfältigen Probleme des Zusammenlebens in einem touristischen Hot Spot- soziale Stadtentwicklung, Verkehr und Verbraucherschutz und Vieles mehr.
Mein privater Ausgleich zum Alltag ist der FC St Pauli, dort supporte ich aktiv die 1. Frauen und die Männer.

Kontakt: cornelia.templin@linksfraktion-altona.de

Ausschussmitgliedschaften:

Verkehrsausschuss

regionale Stadtteilentwicklung und Wirtschaft

Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Verbraucherschutz

Kurzprofil Wolfgang Ziegert

Ich wurde 1948 geboren, habe nach der 10. Klasse eine technisch-kaufmännische Lehre gemacht und später auf dem Zweiten Bildungsweg das Abitur. Seit 1976 bin ich in Ottensen ansässig und habe über 34 Jahre als Lehrer am Wirtschaftsgymnasium St. Pauli in der Budapester Straße gearbeitet. Wir haben dort eine Schule geschaffen, die sehr früh das praktizierte, was heute als interkulturelle Bildung verstanden wird. Parallel zu meiner Unterrichtstätigkeit habe ich mit anderen das Ökologie- und Umwelterziehungsprojekt „fifty/fifty“ organisiert.

Wie viele andere habe ich mich an den verschiedensten Themen in die Entwicklung meines Lebensumfeldes und der Gesellschaft eingemischt. So haben wir Ende der 70er/Anfang der 80er die Zeitung für Ottensen „ZO“ redigiert, eine nichtkommerzielle Plattform der Initiativenszene. Ich gehörte zu den Mitgründern der Grünen/GAL in Altona und habe die damaligen Leitbegriffe ökologisch, sozial, basisdemokratisch und gewaltfrei als Chance angesehen, die gesellschaftliche Diskussion zu fördern. Als zugewählter Bürger und  als Mitglied der Bezirksversammlung habe ich  an der parlamentarischen Arbeit teilgenommen. Die Grundlage meines politischen Handels habe ich jedoch immer in den Basisaktivitäten des außerparlamentarischen Raumes gesehen. Der seinerzeitige Kampf um das Menck & Hambrock Gelände, der heutige Kemal-Altun-Platz, war eines dieser Handlungsfelder oder auch die Entwicklung von Genossenschaften und Wohngruppen und von Beschäftigungsträgern. Im Rahmen verschiedener Internationalismus- Aktivitäten habe ich u.a. 18 Monate in Nicaragua gearbeitet. Ich gehörte zu denen, die angesichts der Zustimmung  der Grünen zum Jugoslawienkrieg diese Partei verließen und war dann Mitglied der Regenbogengruppe und deren Fraktion in der Bezirksversammlung Altona.

Weil ich noch zwei jüngere Kinder habe, die mittlerweile 14 und 19 Jahre alt sind, waren meine allgemeinen politischen Aktivitäten danach etwas geringer. Ich bin dann Mitglied der PDS geworden, weil wir versuchten, einen neuen parlamentarischen Rahmen für basisorientierte politische Aktivitäten zu schaffen. Seit die LINKE in den Hamburger Parlamenten präsent ist, arbeitete ich als zugewählter Bürger mit Robert Jarowoy  im Bauausschuss der Bezirksversammlung Altona. Seit 2011 bin ich einer der Abgeordneten der LINKEN .

Wir kämpfen gegen eine von Gier und Ignoranz bestimmte Politik und versuchen, grundlegende demokratische Regeln zu sichern. Wir fordern die Öffentlichkeit von Entscheidungsprozessen und die Einbeziehung der Bevölkerung rechtzeitig vor Festlegungen durch die Verwaltung und politische Entscheidungsgremien. Zur Entwicklung der demokratischen Kultur in Hamburg fordern wir mehr Autonomie für die Bezirke.

REDE ZUM ALTONAER MANIFEST AM 25.11.2013 (min 2:46- 12:45)

DEBATTE ÜBER DEN HAUSHALT BV ALTONA 22.03.2012 (min 41:29 - 44:55)

Kontakt:

wolfgang.ziegert@linksfraktion-altona.de

Ausschussmitgliedschaften:

Grün, Naturschutz und Sport 

Bauausschuss

Ausschuss für Kultur und Bildung

Ausschuss für Haushalt und Vergabe