DEUTSCHE POSTBANK und DEUTSCHE POST gehören wieder in öffentliche Hand!

Die Postbankfiliale im Osdorfer Born muss erhalten bleiben!

Mit den Postreformen 1989 und 1994 wurde der damalige Postsparkassen- und Postscheckdienst der Deutschen Bundespost in die Deutsche Postbank AG umgewandelt. Seit November 2010 ist die Deutsche Bank AG Mehrheitsaktionär bei der Deutschen Postbank AG. Ursprünglich diente der Postsparkassen- und Postscheckdienst einmal der sozialen Daseinsvorsorge für die Bevölkerung. Ein dichtes Filialnetz und geringe Kontogebühren, sollte allen Bürgern einen bezahlbaren Zugang zum Geldverkehr ermöglichen. Mit der Privatisierungspolitik der letzten Jahrzehnte hat sich der Staat aus der Erfüllung dieses sozialen Auftrags zurückgezogen: Jetzt wird die Postbank wie eine kapitalistische Privatbank betrieben.

DIE LINKE. Bezirksfraktion Altona wendet sich konsequent gegen jegliche Privatisierung öffentlicher Unternehmen. Bereits privatisierte Unternehmen müssen wieder in öffentliches Eigentum überführt werden.

Nach etlichen anderen Filialschließungen ist nun die Postbankfiliale im Osdorfer Born jüngstes Opfer dieser Privatisierungspolitik, die für jede soziale Verantwortung gegenüber Menschen mit wenig Geld - insbesondere Hartz IV – Empfängern - blind ist. DIE LINKE. Bezirksfraktion Altona unterstützt den Protest der Borner Runde sowie vieler Bürgerinnen und Bürger gegen die beabsichtigte Schließung der gut frequentierten Postbankfiliale im Osdorfer Born. DIE LINKE. Bezirksfraktion Altona wird bei der Unterschriftensammlung mithelfen sowie den Protest gegen die geplante Schließung in die Bezirksversammlung Altona und die Hamburgische Bürgerschaft hineintragen.

Karsten Strasser, Bezirksabgeordneter (DIE LINKE) Spitzenkandidat der Partei DIE LINKE für die Bezirksversammlung Altona und die Hamburgische Bürgerschaft im Wahlkreis 4 (Blankenese – Lurup – Osdorf)