Unser "Altonaer Rundblick" ist fertig! Informationen aus der Bezirkspolitik

Inhalt:

  • Stillstand auf dem Holsten-Areal – wie weiter?
  • Linke Politik und zivilgesellschaftliche Initiativen
  • Königstraße:Künftig längere Grünphase für Fußgänger:innen?
  • Planungschaos am Struensee-Quartier
  • Zerstörung gewachsener Viertel Altonas durch Spekulation
  • Brennpunkt Nr. 1 – Das Ottenser Kreuz
  • Fehlplanung: Abriss und Neubau statt Erhaltung charakteristischer Bauten
  • Einst Straßenbahndepot, heute Supermarkt: Wie weiter an der Max-Brauer-Allee?
  • Goldgrube Alma-Wartenberg-Platz
  • Personalmangel verzögert Neugestaltung von Rainvilleterrassen
  • Fischereihafen: Wird der Elbblick bei Altona weiter zugebaut?
  • Vom „Kaiser-Wilhelm-Park“ zum Altonaer Volkspark Flucht aus den Mietskasernen in die gestaltete Natur
  • Alten Schriftzug „Trabrennbahn Bahrenfeld“ für die Nachwelt retten!
  • Frauenhaus

Pressemitteilung

Sternbrücke: Bahn will ab Montag Bäume fällen

„Wir als Deutsche Bahn wollen unseren Planeten auch für zukünftige Generationen als lebenswerten Ort erhalten.“ Ein hehres Ziel, das die Deutsche Bahn auf einer ihrer Webseiten postuliert. Doch manchmal kollidiert die Rettung des Planeten mit der grauen Wirklichkeit. Denn die Bahn will ab Montag, 5. Februar, rund um die Sternbrücke etwa 40 teilweise geschützte Bäume abholzen, nicht etwa, um den Planeten zu retten, sondern um Platz zu schaffen für die Zwischenlagerung von Teilen der neuen Sternbrücke, die die alte ersetzen soll. Auch soll mit dem Abriss von mehreren Häusern begonnen werden, die dem Transport der neuen Brücke im Wege stehen würden. Seit Jahren steht die geplante Erneuerung der Sternbrücke in der Kritik von Anwohner:innen und Initiativen, die das Projekt für überdimensioniert halten. Mehrere Clubs, die seit Jahren in den Kasematten der Brücke die hanseatische Musikkultur belebten, müssen weichen.

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ZUM ANTRAG

 

Aus der Bezirksversammlung

Rede von Karsten Strasser in der Aktuellen Stunde der BV vom 25. Januar "Altona steht ein - für Demokratie und Vielfalt"

"Demokratische Glaubwürdigkeit lebt von der Einheitlichkeit von Wort und Tat. Deshalb bereitet es uns große Sorge, wenn gerade in einer Zeit des wachsenden Rechtspopulismus das demokratische Grundrecht auf Asyl weiter ausgehöhlt wird. Diese aggressive Abschiebepolitik ist ein fatales politisches Signal. Es steht im krassen Widerspruch zu allen demokratischen Bekenntnissen. "

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Aufzeichnung der Gedenkveranstaltung am 26. Januar 2024 GEFLOHEN. VERTRIEBEN. ENTWURZELT. Altona 1933-1945.

Gedenkveranstaltung GEFLOHEN. VERTRIEBEN. ENTWURZELT. Altona 1933-1945.

Beiträge der Arbeitsgruppe Zwangsarbeit: Sielke Reineke - Flucht - ein Menschheitsschicksal.
Elisabeth Schulte - „Wohin? ... nur raus!“ Juden fliehen aus Altona.
Catharina Girnt, Viktoria Urmersbach und Gabriele von Malottki - Geplante Flucht. Hachschara in Rissen.
Susanne Schütt - Der jüdische Kindertransport nach Großbritannien 1938/1939.
Claudia Dyroff - Der besondere Weg von Lior Oren zum Schicksal seiner Großmutter Helga Arna.
Ein Ausblick.
Heike Schoon - Formen des politischen Exils und Widerstands.
Katharina Schulenburg - Wilhelm Ernst Beckmann. Ein sozialdemokratischer Künstler im isländischen Exil.
Veranstaltet von der Bezirksversammlung Altona durch die vom Ausschuss für Kultur und Bildung eingerichtete Arbeitsgruppe „Zwangsarbeit“

Pressemitteilung: Keine Post mehr in der Altonaer Poststraße

Für Kund:innen der Postbank in der Altonaer Poststraße gab es Mitte November 2023 eine unangenehme Überraschung: Der Bank- und Postservice sind vorläufig geschlossen, angeblich wegen einer Taubenplage. Auch dem Postservice in der Postbankfiliale „Luruper Hauptstraße“ droht das Aus: Voraussichtlich ab dem 2. Quartal 2024 sollen dort keine Postdienstleistungen mehr angeboten werden. Möglicher Hintergrund ist, dass im nächsten Schritt die Postbankfilialen komplett aufgegeben werden sollen. Der Deutsche-Bank-Konzern, zu dem die Postbank gehört, will Presseberichten zufolge in den nächsten Jahren bundesweit rund 250 Postbank-Filialen schließen. Postbank und Deutsche Post DHL sind Nachfolgeunternehmen der Anfang der 1990er Jahre privatisierten staatlichen Deutschen Bundespost. Mit der Postreform wurden alle Postdienstleistungen privatisiert und für den Markt geöffnet. Die Folgen dieser europaweiten neoliberalen Politik erleben die Kund:innen in den vergangenen Jahren drastisch: Immer mehr Poststandorte werden geschlossen, trotz zahlreicher Proteste.

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Pressemitteilung: Sozialbehörde blockiert Frauenhaus für Altona

Für Frauen mit gewalttätigen Partnern sind Frauenhäuser häufig der letzte Ausweg, um ihr Leben und das ihrer Kinder zu schützen. 2022 wurden in der Hamburger Kriminalstatistik 240.547 Opfer von häuslicher Gewalt gezählt. Sie machen damit ein Viertel aller in der PKS erfassten Opfer aus und die Zahl steigt jedes Jahr weiter an. In Hamburg stehen aktuell 242 Schutzplätze für akut Gewaltbetroffene in Frauenhäusern zur Verfügung. 464 schutzsuchende Frauen wurden 2022 von der Notaufnahmestelle der Hamburger Frauenhäuser aufgenommen. Die Frauenhäuser sind seit Jahren bekanntermaßen an und über ihren Belastungsgrenzen. Bereits im April 2022 schlugen deshalb Hamburgs Frauenhäuser Alarm und forderten deutlich mehr Plätze.

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Klimaschutz- und Energieberatung für Altona - mobil, dezentral und regelmäßig verlässlich für alle!

Die Klimakrise spitzt sich in dramatischem Tempo weiter zu. Extremwetterereignisse mit gravierenden existenzbedrohenden Folgen wie gerade die fast flächendeckenden Überschwemmungen in Niedersachsen zeigen ein weiteres Mal, dass es einen sehr großen Handlungs-, aber auch Beratungsbedarf zu allen Klima- und Energiefragen gibt. Viele Menschen sind beunruhigt und wollen konkrete Antworten auf drängende Fragen zu diesem Thema - und dies möglichst leicht zugänglich in Wohnungsnähe.

Das Pilotprojekt der stationären Klimazentrale in der Luruper Elbgaupassage, das Ende November letzten Jahres auslief, war für viele, die nur eingeschränkt mobil sind, nicht gut erreichbar und hatte auch nur teilweise Beratungsangebote im Programm.

Deshalb ergriff jetzt die Fraktion DIE LINKE Altona die Initiative und beantragte im Ausschuss für Klima-, Umwelt- und Verbraucherschutz (kurz: Umweltausschuss), dass in Altona ein bezirksweit dezentrales und niedrigschwelliges Klimaschutz- und Energieberatungsanbot geschaffen wird.

 

ZUM ANTRAG

Erhalt der Feuerwache Lurup am bisherigen Standort prüfen!

Der Erhalt der Feuerwache Lurup (FFW Lurup) am bisherigen Standort Stückweg/Ecke Luruper Hauptstraße hat für den Stadtteil Lurup eine sehr große Bedeutung. Der bisherige Standort hat sich aufgrund seiner zentralen Lage im Stadtteil über viele Jahrzehnte bewährt. Für eine schnelle und effiziente Brandbekämpfung und Notfallhilfe ist der bisherige Standort von unschätzbarem Wert. Deshalb ist es im Interesse der fast 40.000 Einwohner:innen Lurups, alle Möglichkeiten sorgfältig und fachlich fundiert zu prüfen, die Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Lurup am bisherigen Standort in Zukunft zu erhalten.

ZUM ANTRAG

Pressemitteilung

DIE LINKE: minderjährige Flüchtlinge in der Unterkunft Theodorstraße müssen angehört werden

Welche Rechte haben minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge? Seit geraumer Zeit gibt es Vorwürfe gegen den Träger der Erstversorgungseinrichtung Sternipark in der Theodorstraße in Bahrenfeld. So hatten sich dort lebende Jugendliche, die zum Großteil aus Afghanistan stammen, darüber beklagt, dass die Versorgung mit Lebensmitteln unzureichend sei, dass die Deutschkurse mangelhaft seien, dass die Einbindung in den Sozialraum unzureichend sei, weiterhin sei die medizinische und psychosoziale Betreuung ungenügend, zudem sei das Beteiligungs- und Beschwerdemanagement nur rudimentär vorhanden. Sternipark weist die Vorwürfe als unzutreffend zurück.

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Aus der Bezirksversammlung

Pressemitteilung

DIE LINKE Altona fordert Mietpreisstopp für Wohnungen der städtischen SAGA

Wer Mieter:in einer geförderten Wohnung („Sozialwohnung“) ist, darf sich im überteuerten Hamburger Wohnungsmarkt glücklich schätzen. Doch auch dieses Glück ist oftmals nicht von Dauer, denn es fallen jährlich immer wieder Wohnungen aus der Sozialbindung. Von 2010 bis 2020 wurden einerseits rund 24.000 neue Sozialwohnungen in Hamburg gebaut, während andererseits rund 48.000 Sozialwohnungen verloren gingen. Die Eigentümer:innen sind daher berechtigt, die Mieten nach und nach anzuheben. Für Menschen mit geringem Einkommen oder einer niedrigen Rente bedeutet das eine zusätzliche erhebliche Belastung.

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Aus der Bezirksversammlung

Altona: Patenschaft für Seenotrettungsschiff – Antrag von DIE LINKE ohne Mehrheit

Viele Tausende versuchen seit Jahren, über den Seeweg vor Krieg, Hunger oder staatlicher Verfolgung ins vermeintlich sichere Europa zu fliehen. Jährlich ertrinken Tausende auf dieser Route, meist in seeuntauglichen Booten. Allein bis August 2023 starben etwa 2.000 Menschen auf dem Mittelmeer. Private humanitäre Hilfsorganisationen wie Sea-Eye e.V. oder Seebrücke e.V. bemühen sich darum, in Seenot geratene Flüchtlinge vor dem Ertrinken zu retten. Bisher hat allein Sea-Eye e.V. mehr als 17.000 Menschen gerettet. „Die Arbeit dieser Hilfsorganisationen braucht weiterhin unsere Unterstützung“, erklärt Andrea Benkert, stellvertretende Vorsitzende der Bezirksfraktion DIE LINKE Altona.

Leider fand dieses wichtige humanitäre Anliegen in der jüngsten Bezirksversammlung keine Mehrheit. Die Fraktionen von GRÜNEN, SPD, CDU und FDP lehnten den Antrag ab, demzufolge der Bezirk die Patenschaft für ein Seenotrettungsschiff wie etwa die Sea-Eye 4 übernehmen solle. Dazu Karsten Strasser, Vorsitzender der Bezirksfraktion DIE LINKE: „Bezirkliche Mittel und in Altona gesammelte private Spendengelder könnten einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die humanitäre Hilfstätigkeit, Flüchtlinge vor dem Tod durch Ertrinken zu bewahren, auf Dauer zu gewährleisten. Wir bedauern, dass wir die anderen Fraktionen nicht zu einer Zustimmung bewegen konnten.“

DIE LINKE: „freiRaum Ottensen“ darf so nicht umgesetzt werden

Durch das Projekt „freiRaum Ottensen“ soll das Zentrum des Stadtteils vom Autoverkehr entlastet werden. „freiRaum Ottensen“ ist ein Projekt des Bezirks Altona, entstand aus dem Verkehrsversuch „Ottensen macht Platz“ im Jahr 2019. Seitdem wird heftig über die Umsetzung gestritten.

Zuletzt fand am 28. August 2023 im Altonaer Rathaus eine Dialogveranstaltung „Objektplanung Ottenser Hauptstraße und Bahrenfelder Straße" mit etwa 150 Interessierten statt. Bezirksamtsmitarbeiter stellten den aktuellen Planungsstand vor. In diesen Planungen wurden detailliert die Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung erläutert, die vor allem zwei Teilstücke der Bahrenfelder Straße (nördlicher und südlicher Teil) sowie den westlichen Teil der Ottenser Hauptstraße betreffen.

Die Planung stieß bei den Veranstaltungsbesuchern auf erhebliche Kritik. Besonders die Planungen zum „Ottenser Kreuz“ sorgten für Unmut. Der Bereich, an dem sich fünf Straßen kreuzen, soll durch eine zusätzliche Fahrradüberquerung durchschnitten werden – zum Nachteil der Fußgänger:innen. Demnach sollen Radler diesen Bereich zukünftig mit separaten Fahrspuren beide Richtungen überqueren können. Dazu soll auch noch das dortige Kunstwerk „Ottenser Torbogen“ (zwei Frauen) der Künstlerin Doris Waschk Balz umgesetzt werden. Das Ottenser Kreuz mit dem Kunstwerk ist ein beliebter Treffpunkt im Viertel.

Dazu erklärt Karsten Strasser, Fraktionschef der Altonaer LINKEN: „Die jetzige Planung bevorzugt einseitig den Radverkehr gegenüber den Fußgänger:innen. Es ist weiterhin ein Unding, dass das Kunstwerk „Ottenser Torbogen“ für diese misslungene Planung umgesetzt werden soll. Wir schlagen daher dringend vor, dass die Einwände und Kritik aus der Dialogveranstaltung in die Planung einbezogen werden und in einer weiteren Veranstaltung vorgestellt werden.“

Unsere Fraktionsmitglieder

Die Welt ist im Wandel. Das macht auch in Altona keinen Halt. Denn: was im Großen passiert, spiegelt sich auch im Kleinen wider. Die Herausforderungen des nächsten Jahrzehnts für die Menschen sind gewaltig. Soziale Verwerfungen, die Klimakrise, Pandemien sowie Kriege auf der ganzen Welt erzeugen auch in der Bezirkspolitik große Herausforderungen und enormen Handlungsbedarf. Mehr denn je gilt der Grundsatz: „Global denken – lokal handeln“. Wer nimmt sich dieser Herausforderungen für DIE LINKE im Bezirk Altona an? WIR!

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